Neues vom Bürgermeister für Juni 2020

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Bentwisch,

danke für das Vertrauen, welches Sie mir vor einem Jahr entgegengebracht haben.
Ich hoffe, Sie bislang nicht enttäuscht zu haben. Das erste Jahr als Bürgermeister unserer Gemeinde war für mich eine sehr aufregende Zeit.

Aber ohne die 14 Gemeindevertreter, die Sie ausgewählt haben, würde es nur halb so viel Freude bereiten und wäre nicht ansatzweise zu bewältigen:
Ralf Will – mit seiner Sorgfalt im Verträgelesen und seiner Ruhe,
Dirk Albrecht – als Kind der Gemeinde und Kontaktfläche für jedermann,
Alf Krenciessa – mit festem Blick auf die Finanzen und Groß Kussewitz,
Harry Peithmann – unsere »Rampensau«, Querdenker und Lösungsfinder,
Michi Lau – der D’Artagnan des FSV mit einer unglaublichen Sprachgeschwindigkeit als Schwert,
Gerhard Strübing – als Reichsbahner Gerhard Strübing (originaler geht es nicht),
Niels Anders – der digitale Vordenker und Organisator,
Karl-Ludwig Jonas – der detailversessene Netzwerker,
Martin Neumann – als ruhiger Visionär mit dem Blick für das Wichtige,
Rene Dreher – allgegenwärtig, immer dran an den Themen mit einer unglaublichen Einsatzbereitschaft,
Volker Keller – ausgesprochen kritisch mit uns und sich selbst, aber immer für seine Gemeinde,
Frank Matthies – mit ganz eigenen Ideen und Themen,
Frank Nagel – mit seinem ruhigen und hellwachem Wesen, seiner Zurückhaltung und Bescheidenheit und immer auf den Punkt informiert,
sowie Herr Jan Zielke – aufrichtig, direkt und leidenschaftlich, dessen Blickwinkel ich sehr schätze.

Es sind verrückte Zeiten mit Themen, die keiner je auf dem Schirm hatte. In diesen Situationen zeigt es sich, ob es Zusammenhalt und Kollegialität gibt, nicht nur in der Gemeindevertretung, sondern unter allen Bürgerinnen und Bürgern. Ich bin mächtig stolz, Bürgermeister dieser Gemeinde zu sein.

Wie lange uns das Virus in unserem Alltag noch beschäftigen wird, weiß niemand. Die Konsequenzen, mit denen wir uns noch auseinanderzusetzen haben, werden echte Bewährungsproben. Und dennoch: Es geht der Blick auch in die fernere Zukunft. Wo steht die Gemeinde in 10 bis 15 Jahren, welche Grundsteine werden wir jetzt legen, damit unsere Nachfolger agieren können und nicht reagieren müssen, damit die Lebensqualität, die wir heute haben, bestehen bleibt und verbessert wird?

Ein Fazit kann ich nach einem Jahr ziehen: Wenn die Gemeinde Bentwisch irgendetwas erreichen möchte, muss sie sich selbst darum kümmern und die eigenen Kräfte mobilisieren.
Das gilt auf allen Ebenen. Ich mag nicht aufzählen, von wem ich alles enttäuscht bin.
Es wäre ernüchternd. Für die Aufzählung derer, über die ich mich in letzter Zeit sehr gefreut habe, ist hier zu wenig Platz.
Es ist eine Dynamik in unseren Projekten, man freut sich auf die Gemeindevertretersitzungen, auf die Kombi aus Ernsthaftigkeit und Spaß und man sieht, dass was fertig wird und sich bewegt.

Bei allen Einschränkungen genießen Sie den Sommer und bleiben Sie schön gesund.

 

Herzlichst Ihr
Andreas Krüger

Tel. 0171 8330100
buergermeister@bentwisch.de

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