Zur Ortsumgehung MÖ/RÖ der B105

Welche Haltung haben Sie zur geplanten Ortsumgehung im Bereich der B105?

Landratskandidat Stephan Meyer, CDU/Grüne

Die Ortsumgehung sehe ich allerdings kritisch. Natürlich entlastet das die Eigentümer an der vielbefahrenen Ortsdurchfahrt in Mö/Rö. Allerdings schafft dies auch neue Probleme, nicht nur in Mö/Rö, sondern eben auch am „Flaschenhals“ Bentwisch. Insgesamt glaube ich, ein bedarfsgerechter Ausbau der bisherigen Straße ist vielversprechender und verläuft insofern weiterhin an den bisherigen Entwicklungspunkten in Bentwisch.

Landratskandidat Michael Noetzel, die Linke

Die Ortsumgehungen bringen auf jeden Fall eine Entlastung für die Anwohner. Das ist zu begrüßen. Es ist für mich auch nicht ersichtlich, dass in diesem Fall für anliegende Gewerbetreibende daraus ein existenzielles Problem erwachsen würde. Dennoch sollten deren Interessen bei der eventuell nötigen Standortsuche berücksichtigt werden. Der bei Ortsumgehungen notwendige Flächenverbrauch geht meistens zu Lasten der Landwirtsschafts- und Obstbaubetriebe. Auch das ist zu beachten. Die Gemeinde Bentwisch hat im Übrigen selbst hinreichende Erfahrung mit den Folgen einer Ortsumgehung.

Landratskandidat Jürgen Dettmann, Freie Wähler

Hier bin ich bis dato nicht involviert und erlaube mir heute keine Beurteilung.

Landrat Sebastian Constien, SPD

Verkehrsprobleme lassen sich nicht immer nur durch Umgehungstrecken lösen. Alternativen sollten auch immer gründlich untersucht und betrachtet werden. Ich denke hier insbesondere an eine Ertüchtigung der bereits bestehenden Trasse, um den Verkehr flüssiger zu gestalten. Hier eine Entscheidung zu treffen ist jedoch ein schwieriger Prozess, in dem alle Interessen benannt und abgewogen werden müssen.