Neues vom Bürgermeister: Neujahrsgruß für ein gutes Jahr 2020

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Bentwisch,

Ihnen allen Gesundheit, Gesundheit und Gesundheit im neuen Jahr.

Gönnen Sie sich was Gutes und tun Sie was dafür: bewusstes und gesundes Essen, Bewegung an der dorfeigenen frischen Luft und die eine oder andere Sorge anpacken und schütteln, vielleicht kann unsere Gemeinschaft helfen sie loszuwerden.

Ich bin in den letzten Tagen oft gefragt worden, ob es denn noch Spaß macht, Bürgermeister zu sein. Ja, sehr sogar! Ja, es ist viel Zeit und ja, ich stehe oft in Fettnäpfchen, von denen ich gar nicht wusste, dass es sie gibt und ja, es muss Kompromisse geben. Aber dieses Amt verleiht dem Inhaber an manchen Stellen deutlicheres Gehör und damit kann man was bewegen. Dabei sind mir die kleinen nachbarschaftlichen Themen die Wichtigsten. Nach einem guten Gespräch Nachdenklichkeit, Erleichterung und Optimismus  zu sehen, ist mir eine Freude. Dafür, dass ich diese Freude haben darf, bin ich sehr dankbar. Zuerst meiner lieben Frau… „Du wirst es bereuen, Du kannst es nicht allen Recht machen...“. Sie hat meine Kandidatur sehr skeptisch gesehen und hält seitdem meine gelegentliche Gedankenversunkenheit tapfer aus. Sie ist meine Inspiration, mein härtester Kritiker und stärkt mir den Rücken und dafür bin ich ihr sehr, sehr dankbar.

Ich bin auch dankbar für das Team, dass sich Gemeindevertretung nennt. Man ist unter Gleichgesinnten, es ist turbulent und leidenschaftlich und familiär.

Ich bin dankbar all den Aktiven in unserer Gemeinde und es sind unglaublich viele. Ob in einem Ehrenamt oder einfach nur so, ihr seid es, die eine Gemeinde zu dem macht, was sie ist: behagliche Orte in denen man gern zuhause ist, mit Gemeinsinn, Hilfsbereitschaft und Achtsamkeit.

Und ich bin dankbar den vielen Mitarbeitern im Amt für ihre Arbeit, auch wenn alle dort kräftig von meiner Ungeduld genervt sind.

In den letzten Wochen erreichte mich eine Vielzahl von Weihnachtskarten. Eine hat mich besonders berührt: Lutz Scheibler schrieb mir von seiner Traurigkeit über die miese öffentliche Wahrnehmung von Landwirtschaft in der Öffentlichkeit, aber gleichzeitig von seiner Freude über die gute Ernte im letzten Jahr. Das erinnerte mich an ein Gespräch, welches wir vor Jahren führten. Er kam etwas zu spät und meinte, er wäre nur noch kurz auf dem Acker gewesen, der Wind bliese so schön sanft über die junge Wintergerste und deswegen würde irgendwas Herrliches mit dem Sticksoff passieren… (ich hab’s mir nicht so genau gemerkt).  Es war das Leuchten in seinen Augen und die Begeisterung für das, was er tut, die mir in Erinnerung sind.

Lassen Sie uns alle bei dem, was wir machen, mehr Leuchten in den Augen haben, stecken Sie andere damit an und haben Sie Freude an der Ernte Ihres Tuns.

Es wird ein gutes 2020.

Wie immer, herzliche Grüße

Ihr

 

Andreas Krüger

Bürgermeister Bentwisch

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