Neues vom Bürgermeister: Amtsausschuss und neuer Amtsvorsteher

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Bentwisch,

es ist vollbracht: wir haben wieder einen Amtsausschuss und einen neuen Amtsvorsteher.

In der konstituierenden Sitzung bewarb sich unser alter (und nun auch neuer) Amtsvorsteher mit seinem Ausblick auf die nächsten 5 Jahre:

  1. Strukturänderungen der Aufgaben der Mitarbeiter
  2. Zusammenhalt der Gemeinden fördern
  3. Schrittweise Umstellung auf elektronische Verwaltung
  4. Überarbeitung von Satzungen und Regelungen
  5. Generationenwechsel auf Leitungsebene einleiten

Leider wurde er nicht konkreter, denn Strukturänderungen sind nicht so einfach, wenn uns personell die Hände gebunden sind und Arbeit manchmal liegen bleibt, weil das Amt die entsprechende „Personaldecke“ einfach nicht hat.

Mir ist aufgefallen, dass die Zuständigkeiten im Amt doch recht unübersichtlich sind. Vielleicht wäre es ein Weg, einen Ansprechpartner für jede Gemeinde zu haben, der intern die Aufgaben verteilt, kontrolliert, motiviert, organisiert – das würde uns vieles einfacher machen.

Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Amt ist da kein Vorwurf zu machen, unsere Aufgabe sehe ich darin Mut zu machen, über eingefahrene Strukturen nachzudenken. Wir müssten Anreize schaffen, sich und die eigene Arbeit zu hinterfragen. Was nervt die Mitarbeiter, was würden sie anders machen. Das Team passt super, wir müssten es nur mal „von der Kette lassen“.

Traurig hat mich das Thema „Zusammenhalt der Gemeinden fördern“  gemacht. Es ist ja kein Geheimnis, dass es da in der Vergangenheit ziemlich geknirscht hat. Ich hätte mir da eine Art Aufbruchsstimmung gewünscht. Leider scheint es so, dass alles bleiben soll, wie es ist. Die herablassende und belehrende Art einzelner ist nur schwer zu ertragen, gerade wenn man den festen Willen hat, das Klima zu den anderen Gemeinden verbessern zu helfen. Auch wir werden unsere Außenwirkung kritisch überprüfen. Querdenken, infrage stellen, vielleicht auch mal ein bisschen provokant sein, das sind aber keine schlechten Eigenschaften. Wir brauchen doch Ideen damit wir uns bewegen.

Wir müssen zukunftsgewandt sein, wir müssen Weichen stellen, sonst stellen wir in 3-4 Jahren fest, Entwicklungen verschlafen zu haben: Lasst uns über einen Sozialfonds sprechen mit dem wir den besonders Schwachen helfen können. Lasst uns über die gegenseitige Hilfe bei Finanzierungen von Gemeindeprojekten reden, von einer gemeinsamen, professionellen Fördermittelstelle, die auch Ausschau hält nach nicht genutztem Fördergeld, die die Projekte aus dem gesamten Amtsbereich  in der Schublade hat und die zuschlägt, wenn sich die Gelegenheit bietet, das Fördergelder ungenutzt bleiben. Jeder gurkt hier allein vor sich hin. Und es fallen mir noch unendlich viele Bereiche ein: Sport, Kultur, Kirche, Schulen, Kitas, Standesamt, touristische Förderung, Umgehungsstraße ... die einen Zusammenhalt stärken würden, aber wir müssen es auch wollen! Ja, und wenn’s auch keiner hören mag: wir müssen darüber nachdenken, Kräfte zu bündeln, auch mit den benachbarten Verwaltungseinheiten. Stolz sein auf das Erreichte sei jedem vergönnt, der daran Anteil hatte, aber der Erdball dreht sich weiter, alles ist in Bewegung. Bleiben wir stehen, befinden wir uns schon im Rückstand.

Herzliche Grüße aus Bentwisch

Ihr

 

Andreas Krüger

Bürgermeister Bentwisch

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