Neues vom Bürgermeister für August 2022

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Bentwisch,

 

ich hinke mit meiner Berichterstattung wegen des Redaktionsschlusses zwar immer etwas hinterher, aber es war viel los im Juni und Juli.

Nach 2 Jahren Pandemie war es eine Freude, in all die fröhlichen Gesichter beim Gemeindefest zu blicken, man spürte, wie ausgelaugt und hungrig alle darauf waren, endlich wieder zusammenkommen zu dürfen, einfach ausgelassen zu sein. Ein Festumzug von fast einem halben Kilometer Länge bei gerade mal 3533 Einwohnern ist keine Maßangabe, sondern ein Statement. Soweit ich das überblicke, hat es allen fürchterlich viel Spaß gemacht, auch wenn der eine oder andere nach dem Umzug wie ein Dreckspatz aussah(!). Die Beschädigungen hielten sich in Grenzen und mit vereinten Kräften war am Sonntag auch alles soweit wieder aufgeräumt. Vielen Dank an den FSV, die Feuerwehren und die vielen Helfer und Aktiven – das tat mal wieder richtig gut!

Spannend war es auch bei der Verabschiedung der 4. Klassen aus der Grundschule. Klar ist es emotionell, wenn die Großen in die weiterführenden Schulen verabschiedet werden, aber während ich dem Programm mit Gänsehaut folgte, wurde mir so richtig bewusst, was gerade diesem Jahrgang in den letzten zwei Jahren widerfahren ist. Keine Schule, Onlineschule, Arbeitsblattschule und das flott im Wechsel, dann die Digitalisierung auf voller Breitseite mit völlig neuer Unterrichtstechnik und das Ganze jahrgangsübergreifend und inklusiv. Und dann schaust Du sie dir an, die Kleinen, die gar nicht klein mehr sind, sondern bereits auf dem Weg zu eigenen Persönlichkeiten. Und jedem wird von Frau Wendt ein Talent bescheinigt und dann stehen sie da und singen ein Lied über die Geborgenheit in ihren Familien und ihrem Umfeld und sagen damit Danke, gerichtet an ihre Eltern und Lehrer. Leute, mehr geht nicht! Und wenn die Schulrätin die Bentwischer Grundschule ob ihrer Lernbedingungen – sowohl der personellen als auch der materiellen – lobt, platze ich bald vor Stolz, obwohl ich gar keinen Anteil daran habe. Ich wünsche dem gesamten Grundschulteam mit ihrer neuen Leiterin gaaanz viel Spaß, rauft euch zusammen, geht den Weg weiter, den ihr begonnen habt und wenn irgendwo die Säge klemmt – anrufen. Wir sind sehr stolz auf unsere Grundschule, da auch sie einen Grundstein bei der gedeihlichen Entwicklung unserer Kinder legt.

Nach fast drei Jahren Amtszeit hatte ich mir überlegt, einen Jahresempfang durchzuführen. Nicht im Januar in irgendwelchen Sälen, sondern im Sommer an der frischen Luft. Über die Teilnahme des Landrates und seines Stellvertreters sowie des Amtierenden Oberbürgermeisters der Hansestadt Rostock, über die Kollegen aus Graal-Müritz, Poppendorf, Dummerstorf und die vielen Aktiven aus der Gemeinde habe ich mich wahnsinnig gefreut. Etwas enttäuscht war ich von der Resonanz einer Vielzahl der Gewerbetreibenden, nur wenige hatten meiner Bitte um Rückantwort entsprochen. Ein Dankeschön an alle Ehrenamtler zu übermitteln, eine Standortbestimmung der Gemeinde durchzuführen und einen Aufruf zur Zusammenarbeit mit den Nachbarn zu formulieren, war mir ein Bedürfnis.

Beim Kita-Neu-Umbau biegen wir auf die Zielgerade, es ist leider nicht alles so pünktlich fertig geworden wie erhofft, und es wird für den Anfang ein wenig Improvisation nötig, aber mit dem Kita-Team sind wir darauf super eingestellt – das wird schon.

Ihnen allen wünsche ich in diesen beängstigenden Zeiten ein wenig Ruhe und Gelassenheit, lassen wir uns von schlechten Nachrichten nicht verrückt machen – alles wird sich finden. Sie alle kennen den Spruch: »Am Ende wird alles gut, und wenn es noch nicht gut ist, ist es auch noch nicht das Ende.«

Herzliche Grüße Ihr/Euer

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Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Bentwisch, wir waren alle mal jung und nur jeder allein kennt sein Sündenregister. Ich bin für einen gut gemachten Scherz immer zu haben, es kann auch mal deftiger aber lustiger Unfug sein, wenn´s aber hirnlos wird, ist es leider nicht mehr witzig.