Dorfwettbewerb: Bewertungskommission tourt durch Bentwisch

Unsere Gemeinde hat sich in diesem Jahr erstmalig am Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft – Unser Dorf soll schöner werden“ beteiligt. Am 18. 04. war die Bewertungskommission, bestehend aus 7 Vertretern der Fachämter der Kreisverwaltung bei uns vor Ort, um sich einen Überblick über die Entwicklung der Gemeinde insgesamt und insbesondere über die Effizienz und die Nachhaltigkeit der in den letzten Jahren gewährten Fördermittel zu verschaffen. Grundlage dafür waren die von der Gemeinde zuvor bei der Jury eingereichten Bewerbungs- und Präsentationsunterlagen. Lediglich 8 der 121 Kommunen im Landkreis haben sich in diesem Jahr an dem nunmehr schon 10. Landeswettbewerb beteiligt. Bentwisch war die siebente Gemeinde, die von der Bewertungskommission besucht wurde. Im Juni sollen dann bereits die beiden Gewinner des Kreisvorausscheides benannt werden, deren Bewerbungen damit dann auch für den Landeswettbewerb zugelassen sind.

Unsere Bürgermeisterin Frau Strübing hatte einen Reiseplan erarbeitet, der durch alle Ortsteile unserer Gemeinde führte. Nach einer kurzen Begrüßung und Präsentation im Börgerhus lud das frühsommerliche Wetter zu einem Spaziergang durch den Bürgergarten ein. Die Bewertungskommission war sehr angetan von dem vorrangig auf die Seniorinnen und Senioren der Gemeinde abgestellten Gesamtkonzept Börgerhus/ Bürgergarten. Die Einbeziehung der Hausbewohner in die Bewirtschaftung des Gartens, das gemeinsame Gärtnern zur Förderung von altersgerechten Aktivitäten und Kommunikationsräumen sprachen besonders an. Danach ging es mit den beiden bereitstehenden Kleinbussen auf die Reise. Erstes Ziel war das Sportareal in Bentwisch, das die Jury sowohl mit seiner Dimension als auch mit seiner Ordnung und Sauberkeit überzeugte. Dem Rundgang über den Mehrgenerationenspielplatz, dessen Bau 2016 mit 135.000 € Fördermitteln unterstützt wurde, folgte eine Besichtigung der Bentwischer Sporthalle, die im gesamten Landkreis einzigartig ist. Frau Strübing wies hier auf die jährlichen Aufwendungen der Gemeinde in Höhe von etwa 150.000 € für die Unterhaltung der Sportanlagen insgesamt hin, die von allen Bentwischer Einrichtungen wie Kita und Schule, vor allem aber auch dem Bentwischer Sportverein mit seinen mehr als 500 Mitgliedern intensiv genutzt werden.

Weiter ging es dann vorbei an der Kita „Zwergenhaus“ zur Grundschule, die auch besichtigt werden konnte. Sehr beeindruckt zeigte sich die Jury auch von dem neu gestalteten Hortgebäude einschließlich der Freiflächen, deren Modernisierung der Fördermittelgeber mit 183.000 € unterstützt hatte. Es folgte eine kurze Besichtigung der Bentwischer Kirche und des kommunalen Friedhofs am westlichen Ortsausgang. Weiter ging es anschließend mit den Bussen über den Wiesengrund nach Klein Bartelsdorf und von dort über Harmstorf und Albertsdorf nach Groß Kussewitz. Hier wurde die Jury auf das von Bentwisch maßgeblich mit initiierte Projekt „Radweg entlang der Landesstraße 182 Bentwisch/ Groß Kussewitz/ Poppendorf“ hingewiesen, das 2018 und 2019 unter der Regie des Straßenbauamtes Stralsund realisiert wird.

Einer Rundreise durch diesen Ortsteil mit dem Schwerpunkt des Entwicklungsgebietes um das alte Gutshaus folgte die Weiterfahrt nach Klein Kussewitz. Hier wurde ein Stopp an der Kita „Hasenburg“ eingelegt, die kürzlich erst mit 270.000 € umfangreich saniert wurde. Dem neuen Eigentümer vom „Schloß K“ und dem herrlichen Schlossgarten wurde auch noch ein kurzer Besuch abgestattet und dann ging es weiter nach Volkenshagen mit der sehr beindruckenden Feldsteinkirche, in deren Erhalt sehr viel kommunales Engagement eingegangen ist.

Danach ging es über die Bundesstraße 105 zurück nach Bentwisch. Kurzen Erläuterungen zum geplanten neuen Wohngebiet in der Hasenheide und zum GE/GI-Gebiet „Bentwisch II“ folgte ein Abstecher nach Goorstorf, von wo aus es über die Hansestraße durch den Gewerbe- und Einkaufspark zurück zum Börgerhus ging. Nach 3 Stunden und voll gepackt mit Informationen und Eindrücken von der Rundreise war die Bewertungskommission sehr in Eile; denn eine Stunde später wartete bereits die Gemeinde Tieplitz südlich von Güstrow, um sich der Jury zu präsentieren!

Unsere Gemeinde wurde an diesem Tag präsentiert von unserer Bürgermeisterin Frau Strübing, Herrn Peithmann und Herrn Quaas, die auch die Kleinbusse fuhren, sowie Herrn Achtenhagen, der seine Kamera mit hatte.

April 2018

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