Über die Gemeinde Bentwisch

Gern geben wir Ihnen einen genaueren Einblick in die Einrichtungen und das kommunale Geschehen in unserer Gemeinde.

Bentwisch liegt etwa drei Kilometer nordöstlich der Universitäts- und Hansestadt Rostock in Mecklenburg-Vorpommern. Die Gemeinde umfasst neben dem Hauptort Bentwisch die Ortsteile Klein Bentwisch, Albertsdorf, Goorstorf, Harmstorf, Klein Bartelsdorf und Neu Bartelsdorf. Gegenwärtig leben 2419 Einwohner in der über 1.474 Hektar großen Gemeinde, die von dem Amt Rostocker Heide und dem Landkreis Rostock verwaltet wird.

Die günstige Lage im Kreuzungsbereich der Autobahn 19 und der Bundesstraße 105 als ideale Standortbedingung nutzend, ist der Bentwischer Gewerbepark zusammen mit dem angrenzenden Einkaufszentrum zum gefragten Investitionsstandort für Handwerk, Dienstleistungen und Handel geworden. Mittlerweile haben sich über 300 Unternehmen mit ca. 3.000 Beschäftigten vor den Toren der Gemeinde angesiedelt. Im Jahr 2010 wurde Bentwisch in einem Landeswettbewerb als Sieger mit dem Titel „Wirtschaftsfreundlichste Kommune des Landes Mecklenburg-Vorpommern“ ausgezeichnet.

Sehr viel hat die Gemeinde auch für die Verbesserung der Infrastruktur im Ort getan. Somit gibt es bereits seit 2013 schnelles Internet in Bentwisch und seinen Ortsteilen, welches Internetzugänge mit bis zu 50 MBit/s gestattet. Außerdem wird viel für die Familien und ihre Kinder gemacht. In dem neuen Grundschulgebäude mit Hort und der Kita „Zwergenhaus“ werden die rund 220 Kinder aus Bentwisch und den umliegenden Orten liebevoll und familiär betreut und gefördert. Die Erwachsenen und im Besonderen die Senioren finden im unserem neuen „Börgerhus“, dem Gemeindezentrum zahlreiche sowie vielseitige Möglichkeiten der gemeinsamen Freizeitgestaltung. Darüber hinaus halten auch unser „Sportforum“, der Sportverein sowie die Freiwillige Feuerwehr, die sich stets an vielen Veranstaltungen in der Gemeinde beteiligt, ein umfassendes Angebot an Aktivitäten für Jung und Alt bereit.

Liebe Bentwischerinnen, liebe Bentwischer, liebe Gäste,

am 24.10.2017 wurde der überarbeitete Gebietsänderungsvertrag für die Fusion mit der Gemeinde Klein Kussewitz unterzeichnet. Dieser Vertrag liegt zur Genehmigung beim Landkreis und wenn Sie diese Zeilen lesen, wird die Zustimmung zum Zusammenschluss per 1.1.2018 vorhanden sein. Für das erste Treffen aller neuen und alten Bentwischer überlege ich mir noch etwas Besonderes. Unser Zusammenwachsen soll einen schönen Anfang mit einer würdigen Begrüßung haben. ...

Zur Bürgermeisterkolumne für Dezember 2017 >>

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Gemeinde Bentwisch

vertreten durch die Bürgermeisterin
Susanne Strübing

Sprechzeiten:

an jedem 1. und 3. Dienstag im Monat

in der Zeit von 16:00 - 18:00 Uhr

 

im Börgerhus Bentwisch

Stralsunder Strasse 34
18182 Bentwisch

Telefon: 0381 - 20261083

Börgerhus

Das Börgerhus bildet das Herzstück der Gemeinde Bentwisch. Neben dem Bürgermeisterbüro und der Versammlung der Gemeindevertreter finden sich hier eine Hausarztpraxis, ein Pflegedienst, eine Physiotherapiepraxis sowie der ASB Seniorentreff und weitere Einrichtungen, die das Leben in der Gemeinde angenehmer gestalten.

Lesen Sie mehr über das Gemeindezentrum in Bentwisch.

Grundschule Bentwisch

Unter dem Motto "Jeder ist besonders - zusammen sind wir KLASSE(N), MITEINANDER leben, voneinander lernen" kümmern sich die Pädagogen der Grundschule Bentwisch um die individuellen Lernbedrüfnisse ihrer Schülerinnen und Schüler.

Mehr über diese Leitbild erfahren Sie unter:
www.grundschule-bentwisch.de


Kita „Zwergenhaus“

Das wichtigste Lernfeld der Kinder ist das Spiel. - Daran orientiert sich auch die Betreuung in der Kita "Zwergenhaus" in Bentwisch. In ihrer Krippe, dem Kindergarten und dem Hort bietet diese Einrichtung des ASB Ihren Kindern ein offenes Umfeld für ihre Enteickung.

Lesen Sie mehr über das "Zwergenhaus" in Bentwisch.

ITC Innovations- und Trendcenter

Junge Unternehmen brauchen Raum und guten Rat, um sich zu entwickeln. Das ITC Innovations- und Trencenter im Zentrum des Gewerbeparks Bentwisch sorgt dafür, dass innovativen Ideen und Projekten in unserer Gemende den Platz und die Möglichkeiten finden, den sie für ihre Enwicklung brauchen.

Erfahren Sie mehr über das Technologie- und Gründerzentrum in Bentwisch.

Gewerbepark Bentwisch

Hier ist das wirtschaftliche Herzstück der Gemeinde Bentwisch. Seit seiner Erschließung in den 1990er Jahren haben sich in dem 100 Hektar umfassenden Gewerbepark mehr als 300 Unternehmen mit rund 3.000 Beschäftigten angesiedelt.

Lesen Sie mehr über den Gewerbepark Benwisch.

Freiwillige Feuerwehr

Ob im Ernstfall, beim Osterfeuer oder den verschiedenen Feierlichkeiten in der Gemeinde. Ohne die Kameraden und Kameradinnen unserer Freiwilligen Feuerwehr geht es nicht. Das ist seit über 100 Jahre Tradition und diese wird mittlerwe mit modernster Technik von den Mitgliedern gepfleg.

Erfahren Sie Genaueres über die Freiwillige Feuerwehr in Bentwisch.

Kirchgemeinde

Die Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Bentwisch wird von Pastorin Astrid Gosch betreut.

Erfahren Sie mehr zu Terminen, Gottesdiensten und den Gemeindebriefe der Kirchgemeinde in Bentwisch.

Kommunaler Friedhof mit Trauerhalle

Die Gemeinde Bentwisch verfügt über einen kommunalen Friedhof mit Trauerhalle. Diese wird durch das Amt Rostocker Heide verwaltet.

Weiteres erfahren Sie bei der Friedhofsveraltung.

Sportforum & Sportverein

Das Sportforum Bentwisch bietet mit seiner Mehrzweckhalle, Sauna und Ballsporthalle viele Möglichkeiten für Ihre sportliche Freizeitgestaltung. Hier und auf dem Fußballplatz gleich nebenan treffen sich außerdem die verschiedenen Gruppen des Sportvereins FSV Bentwisch.

Vom ländlichen Dorf zum Gewerbestandort mit Lebensqualität

Seit ihrer Entstehung hat unsere Gemeinde eine erstaunliche Wandlung vollzogen. Dies zeigt sich auch in der Geschichte Bentwischs.

Die optimale geografische Lage in der Nähe von Warnow und Ostsee, wirtschaftlich bedeutende Handelswege, die schon seit alters her durch den Ort führten und natürlich die Nähe zu der Stadt Rostock prägen die Geschichte von Bentwisch. Das Dorf bekam seinen Namen von den Slawen: Bentuwisck bedeutet „feuchte Wiese“ und wurde von Einwanderern aus Nieder­sachsen oder Westfalen aufgebaut, die nach 1167 nach Mecklenburg kamen.

In der Urkunde aus dem Jahre 1235, in der Bentwisch zum ersten Mal erwähnt wird, wurde jedenfalls schon über Einkünfte aus diesem Gut verhandelt. Um diese Zeit wurde auch die Kirche von Bentwisch gebaut, ihre architektonische Eigenart ist der hölzerne Glockenturm, der in der Mitte des 18. Jahrhunderts neben dem Gotteshaus errichtet wurde.

Die Beziehung zwischen Rostock und Bentwisch war über Jahrhunderte angespannt: Einerseits sorgte die Nähe zu den städtischen Märkten für den stabilen Absatz der landwirtschaftlichen Produkte. Andererseits wurde Bentwisch als untertäniges Pachtgut der Hansestadt immer reglementiert und begrenzt. Über Jahrhunderte fristete die Gemeinde Bentwisch ein Dasein im Schatten ihrer übergroßen Schwester an der Warnow.


Seit 1945 ist sie frei und hat ihr Profil, vor allem seit der politischen Wende 1990 in atemberaubend kurzer Zeit völlig verändert. Bis dahin war Bentwisch vorwiegend von der Landwirtschaft geprägt.

Nach dem Ende der DDR nahm die Gemeinde ihr Schicksal dann selbst in die Hand und entwickelte ihr Gewerbegebiet. Seit August 1995 fahren viele Rostocker regelmäßig „raus nach Bentwisch“: Damals eröffnete das große Einkaufszentrum „HanseCenter“. Das war der Startschuss für die stetige Entwicklung des Gewerbeparks Bentwisch mit dem Innovations- und Trendcenter als „Inkubator“ für viele Firmen, die heute auch auf internationalen Märkten bestehen.

Der Greif und der Eichenzweig

Unser Wappen symbolisiert mit dem Greifen sowohl die Nähe zur Hansestadt als auch unsere Widerstandskraft, dargestellt durch den Zweig einer Eiche. Die sieben Eicheln in unserem Wappen stehen für die sieben Ortsteile unserer Gemeinde; Bentwisch, Goorstorf, Klein Bartelsdorf, Albertsdorf, Neu Bartelsdorf, Klein Bentwisch und Harmstorf.

Bentwisch blickt voraus

Die Bentwischer Bilanz der vergangenen 25 Jahre kann sich sehen lassen. Die Menschen leben und arbeiten gerne in der Gemeinde, weil hier an fast alles gedacht wurde. Ein kleines Wohngebiet und die Gewerbeparkerweiterung sind in Arbeit und nach mehreren Jahren Vorbereitung wird nun endlich auch der Zusammenschluss mit der Nachbargemeinde Klein Kussewitz Wirklichkeit werden. Die Geschichte unserer Gemeinde geht weiter.