
Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Bentwisch,
liebe Kinder,
auch wenn der Winter lange auf sich warten ließ, hat er uns im Januar und Februar doch noch mit Schnee überrascht. Für viele war es eine willkommene Gelegenheit, die verschneite Landschaft zu genießen, sei es beim Spaziergang, Rodeln oder einfach beim Blick aus dem Fenster. Ich hoffe, Sie und besonders unsere Kinder hatten Freude an dieser Zeit und sind trotz mancher glatter Straße wohlbehalten durch den Winter gekommen. Gemeindlich haben uns die Monate Januar und Februar erneut intensiv gefordert. Die Einwohnerversammlung am 20.1. war sehr gut besucht. Dabei hat 50Hertz die umfangreichen Aufgabenstellungen sowie die damit verbundenen Herausforderungen ausführlich vorgestellt und erläutert. Es wurde deutlich, wie vielfältig und anspruchsvoll die zu bewältigenden Aufgaben sind. Seitens der Gemeinde haben wir uns intensiv mit den Themen befasst, um bestmögliche Voraussetzungen für einen reibungslosen Ablauf zu schaffen. Eine abschließende schriftliche Vereinbarung konnte bislang noch nicht erzielt werden.
Die Gespräche verlaufen jedoch konstruktiv, und wir befinden uns auf einem sehr guten Weg. Wir hoffen auf eine weiterhin positive und wohlwollende Abstimmung zwischen 50Hertz und der Gemeinde.
Am 3.2. fand in Güstrow die erste Bürgermeisterinnen- und Bürgermeisterkonferenz Mecklenburg-Vorpommerns statt. Eingeladen hatten Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, der Landkreistag Mecklenburg-Vorpommern sowie der Städte- und Gemeindetag Mecklenburg-Vorpommern. Ziel der Konferenz war es, an die Kommunalgespräche vom 19.11.2025 anzuknüpfen und über konkrete Ergebnisse zu informieren. Anwesend waren zudem mehrere Ministerinnen und Minister der Landesregierung, sodass sich im Anschluss die Gelegenheit ergab, einzelne Anliegen und Themen persönlich anzusprechen. Im Mittelpunkt stand das Sondervermögen »Infrastruktur und Klimaneutralität« in Höhe von 500 Milliarden Euro. Von diesen Mitteln entfallen 100 Milliarden Euro auf Länder und Kommunen. Mecklenburg-Vorpommern erhält daraus 1,92 Milliarden Euro. Man hat beschlossen, jede Gemeinde bekommt einen Sockelbetrag in Höhe von 50.000 Euro, der über den jeweiligen Landkreis für ein konkretes Projekt beantragt und abgerufen werden kann. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, über die Ämter hinweg gemeinsam, unter Beteiligung aller Bürgermeister, Projekte zu entwickeln, um zusätzliche finanzielle Unterstützung zu erhalten. Dieser Ansatz wurde als interessant und unterstützenswert bewertet. Gleichwohl wurde in der Diskussion deutlich, dass diese Mittel zwar eine wichtige Unterstützung darstellen, den finanziellen Notstand von über 90 Prozent Zuwendungsempfängern der Kommunen in Mecklenburg-Vorpommern jedoch in keiner Weise lösen wird.
Bedauerlicherweise war die vorgesehene Zeit für den Austausch zu knapp bemessen, sodass weiterer Gesprächsbedarf besteht.
Ein weiterer wichtiger Termin im Februar war die Vorstellung der aktuellen Prognose zur Entwicklung der Kinderzahlen im Rahmen unserer KITA-Bedarfsplanung für Schule, Hort und KITA. Die Zahlen machen deutlich: Im Unterschied zu Rostock stehen wir glücklicherweise nicht vor sinkenden Kinderzahlen. Das ist ein starkes Signal für unseren Standort. Unsere kommunalen Einrichtungen sind somit für die kommenden Jahre gesichert. Das gibt uns Stabilität, Planungssicherheit und zeigt, dass unsere Gemeinde ein attraktiver Lebensort für Familien bleibt.
Am 28.1. haben das Amt und die Bürgermeister der amtsangehörigen Gemeinden unsere langjährige Mitarbeiterin Frau Zastrow aus der Abteilung Liegenschaften in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Es ist ein Moment, der uns einmal mehr bewusst macht, wie schnell die Jahre vergangen sind. Seit den 1990er Jahren hat Frau Zastrow unsere Amtsstrukturen engagiert mitgestaltet, gestärkt und durch ihre stets zuverlässige, gewissenhafte Arbeit nachhaltig geprägt. Liebe Frau Zastrow, wie bereits an anderer Stelle gesagt, möchten wir Ihnen auch hier, im Namen aller Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter, nochmals unseren herzlichen Dank für Ihr langjähriges Engagement und Ihre wertvolle Arbeit aussprechen. Für Ihren neuen Lebensabschnitt wünschen wir Ihnen von Herzen eine wunderschöne, erfüllte und vor allem gesunde Zeit im wohlverdienten Ruhestand.
Am 4.2. habe ich eine nicht öffentliche Arbeitsberatung für alle Abgeordneten sowie die sachkundigen Bürgerinnen und Bürger einberufen. Anlass hierfür war, nach Abstimmung mit unseren Ausschussvorsitzenden die Vielzahl und Komplexität der Aufgaben, die durch die Abgeordneten der Gemeindevertretung zu bewältigen sind. Wir befinden uns nunmehr seit fast zwei Jahren in der aktuellen Besetzung der laufenden Legislaturperiode. Die Aufgaben und Herausforderungen für unsere Gemeinde Bentwisch sind so umfangreich geworden, dass sie eine noch aktivere, abgestimmte und koordinierte Zusammenarbeit erfordern, um die gegenwärtigen Herausforderungen im Sinne unserer Gemeinde erfolgreich zu bewältigen. Ziel der Beratung war es, eine bestehende Liste von Aufgaben und Investitionsvorhaben aus der vergangenen Legislaturperiode zu ergänzen und Verantwortlichkeiten festzulegen, um diese zu priorisieren. Diese Aufgaben sollen freiwilligen Verantwortlichen übertragen werden, bei denen sich Abgeordnete sowie sachkundige Bürgerinnen und Bürger aktiv einbringen und mitarbeiten sollten. Beispielhaft seien hier genannt: die Freiwilligen Feuerwehren Kussewitz und Bentwisch, unsere stark sanierungsbedürftige Sporthalle, ein neues FSV-Gebäude, die Radwegeplanung sowie die Themen B20 und B27 usw.
Sämtliche Vorhaben sind mit erheblichem finanziellen Aufwand verbunden. Umso wichtiger ist es, sorgfältig abzuwägen und klare Prioritäten zu setzen. Über weitere Entwicklungen und neue Sachverhalte zu diesen Vorhaben werde ich Sie entsprechend informieren.
Zum Schluss noch ein kleiner Ausblick auf das, was bei uns so ansteht: Ganz traditionell soll am 4.4. wieder unser Osterfeuer stattfinden, und wenn die Gemeindevertretung dem vorgeschlagenen Termin zustimmt, feiern wir unser Dorffest am 3./4.7. Und auch unser Kindertagsfest ist schon für den 30.5. vorgesehen.
In diesem Sinne danke ich Ihnen für ihre Aufmerksamkeit und wünsche Ihnen allen einen schönen, sonnigen und erfolgreichen März!
Herzlichst Ihr/Euer Ralf Will
Bürgermeister der Gemeinde Bentwisch

Neues vom Bürgermeister für Dezember 2024
Ein weiteres ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende zu. Ein Jahr voller Höhen und Tiefen sowohl im privaten Bereich eines jeden Einzelnen als auch im kommunalen Leben unserer Gemeinde. Doch jetzt in den kommenden Wochen bereiten wir uns auf das Weihnachtsfest vor, eine Zeit, die uns innehalten lässt und uns daran erinnert, was wirklich zählt: Familie, Freundschaft, Nächstenliebe und Zusammenhalt. Möge diese besondere Zeit Ihnen und Ihren Familien Freude, Frieden und Wärme schenken.
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Ich habe mich über die rege Teilnahme an der Einwohnerversammlung zur B105- Ortsumgehung von Mönchhagen und Rövershagen sehr gefreut. Das Kartenmaterial ist wie versprochen auf der Webseite online verfügbar. Auch da wird noch viel Wasser die Warnow runterfließen und unmittelbar beteiligt sind wir ja momentan noch nicht, aber die indirekte Aussicht auf einen Ersatz für die L182 und damit die Entlastung von Bentwisch und Groß Kussewitz motiviert.
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Die ersten Umbauten in der Schule sind rechtzeitig zum Schulbeginn fertig geworden. Vergrößerte Klassenräume, mehr Platz zum Lernen und verbesserte Bedingungen auch für unsere Lehrer. Dies ist aber nur die erste Etappe, die Verbindung der beiden Gebäude mit einem neuen Zeichen- und Werkensaal wird noch einige Zeit dauern. Allen Beteiligten, die sich ins Zeug gelegt haben, dass alles rechtzeitig fertig wurde und dass der Schulbetrieb soweit ungestört laufen kann, meinen herzlichen Dank. Auch ist es an der Zeit, über die Entwicklung unserer Gemeinde in einer öffentlichen Einwohnerversammlung ins Gespräch zu kommen. Wo wollen wir hin mit unseren Dörfern, wo klemmt die Säge, und was läuft gut. Ich lade Sie hiermit alle herzlich ein, am 13.9.2023 um 19.00 Uhr in die Sporthalle zu kommen.
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